Die Bücherdiebin von Markus Zusak

Kucki 5. März 2011 Kommentare deaktiviert

Für alles gibt es ein erstes mal, daher schreibe ich hier heute zum ersten mal über ein Buch…Die Bücherdiebin ist ein ungewöhnliches Buch, das Cover war wie so oft einer der ausschlaggebenden Gründe für die Buchauswahl…ein kleines Mädchen tanz mit einem Skelett, dazu der Titel Die Bücherdiebin…dies wirkte auf mich sehr atmosphärisch und man erwartet ein phantasievolles und geheimnisvolles Buch. Das Buch allerdings erzählt die harte Realität des zweiten Weltkrieges.

Das erste Besondere ist die Erzählperspektive…der Sensenmann übernimmt den Erzähler in Die Bücherdiebin, dies mag den ein oder anderen abschrecken, dafür gibt es aber keinerlei Gründe. Der Tod, viel beschäftigt zu dieser düsteren Zeit ist inspiriert von der kleinen Liesel, die als Pflegekind bei den Hubermanns in der Nähe von München aufgenommen wird. Liesel wird im Laufe des Buches einige tiefe und bewegende Freundschaften schließen…ganz besonders die Freundschaft zu Ihrem Kammeraden Rudi, Ihrem neuen Vater und dem Juden Max ziehen sich durch das ganze Buch. Das Buch erzählt von einer dunklen Zeit und die beschriebene Welt wirkt dunkelgrau auf den Leser, allerding mit einigen intensiven Farbklecksen, die für die Hoffnung stehen und das Besondere des Buches ausmachen. 
Die Bücherdiebin ist ein intensives und doch in gewisser Weise leichtes Buch über die Nazizeit, die im gesamten Buch zwar im Vordergrund steht, aber dennoch durch ganz einfache kleine Geschichten in den Hintergrund gerückt wird. 
Meine absolute Leseempfehlung, auch wenn ich sicherlich alles andere als ein vertrauenswürdiger Literatur Rezensent bin :)  
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